[Unterwegs] Dokomi 2017

Hallo ihr Lieben!

Vergangenes Wochenende war es also soweit: meine allererste Convention als Aussteller und meine allererste Dokomi überhaupt! An dieser Stelle ein von Herzen kommendes Danke an die N.G.E. Itasha, durch die meine (unsere) Teilnahme überhaupt erst möglich war.

Nachdem die Teilnahme doch etwas auf der Kippe stand, da sich die Werkstatt, die sich um den im November entdeckten Schaden kümmern sollte, ein wenig mit den Aufträgen übernommen hat, konnten wir den Samstag vor der Dokomi unsere Maschine in Empfang nehmen. Natürlich erst, nachdem mein Freund „dezent“ Druck gemacht hat. Zum Glück hat’s dann doch noch rechtzeitig geklappt und wir konnten Donnerstag zur Dokomi anreisen.

Es verlief wirklich alles problemlos, was ich ehrlich gesagt nicht erwartet hätte. Alle, die bereits Freitag zum Aufbau kamen, waren pünktlich und wir konnten ohne Probleme auf das Messegelände, in die Halle einfahren und mit dem Standaufbau beginnen. Der fehlende Teil der Fahrzeuge sollte dann am Samstagmorgen seinen eingeplanten Platz finden.

Samstag
Da wir bereits um 7 Uhr auf dem Messegelände bezüglich der technischen Abnahme anwesend sein mussten, konnte ich mir bereits einen kleinen Überblick über unsere Halle und die Händlerhalle verschaffen. Ein wenig hat mich die Halle 15 an meinen ersten Besuch der German Comic Con in Dortmund erinnert: relativ viele Stände auf relativ wenig Platz. Dennoch war es durchaus möglich, sich im Laufe des Tages ohne Probleme durch die Gänge zu bewegen (im Gegensatz zur GCC).

Allerdings hat man wie auf jeder anderen Convention auch, deutlich gemerkt, dass Samstag ist. Wir hatten sehr regen Verkehr am Stand, viele Interessenten, allerdings auch viele, die allem Anschein nach das Wort „Privatbesitz“ nicht kennen. Der erste Impuls vieler scheint, wenn sie ein Auto auf einer Messe sehen, sich hineinsetzen zu wollen oder, in unserem Fall, an der Folie zu knibbeln zu sein…

Hier geht meine Kritik Richtung Dokomi-Orga, die uns zwar Absperrungen zugesichert hat, aber bis fast vor Schluss nicht in der Lage war, diese auch an den Stand zu bringen. Erst nachdem eine Glasflasche (!) zu Bruch ging, war man gewillt zu handeln und hat uns die Absperrung des Host-Clubs gebracht – ohne Schrauben, also somit für uns nutzlos. Allerdings ein Danke an den Helfer, der es geschafft hat, Flatterband zu organisieren, sodass wir endlich für den nötigen Abstand zu den Fahrzeugen und Entspannung innerhalb der Gruppe sorgen konnten.

Sonntag
Nach einem doch recht stressigen Samstag war der Sonntag deutlich entspannter für uns. Wir konnten uns endlich auf die Besucher konzentrieren anstatt mit einem Auge an den Fahrzeugen zu kleben, um zu verhindern, dass Schaden entsteht. Sowohl auf unserer als auch auf Dokomi-Seite (Stichwort: Rechnung der Folienreparatur).  Auch die verringerte Besucherzahl trug dazu bei, dass der letzte Messetag angenehmer für alle war.

Wir konnten diverse Kontakte knüpfen und Anfragen für zukünftige Conventions sowie Sponsoren einholen und viele Cosplayer mit der Re: Zero-Itansha zum Lächeln bringen. Was für mich als Artist das größte Lob von allen war, neben den „Gute Arbeit, hab gedacht, das sei auch foliert.“-Kommentaren und erstaunten Blicken, dass die Motiven in Handarbeit entstanden sind.

Ebenso wurde meine sehr niedrige Erwartung übertroffen, was die Verteilung meiner Visitenkarten anging. Von 100 Stück, die ich mit dabei hatte, sind 99 unter die Leute gegangen. Heißt für das nächste Jahr wohl, dass ich mindestens die doppelte Menge produzieren lassen muss :D

Fazit
Viel Lob, aber auch einiges an Kritik.
Die Leute der N.G.E. Itasha haben sich wirklich ins Zeug gelegt, aus dem anfänglichen Chaos mit fehlender Absperrung ein relativ angenehmes Messeerlebnis zu zaubern. Danke für die Aufnahme in die Gruppe und die daraus entstandene Vernetzung. Und auch Danke an die für mich gemachte Werbung – ohne die wären vermutlich deutlich weniger Visitenkarten weggegangen ^^

Meine Kritik richtet sich, wie oben schon erwähnt, an die Orga, die in meinen Augen teilweise versagt hat. Die fehlenden Tensatoren gehen gar nicht, denn wie man leider gesehen hat, scheinen diverse Conventionbesucher keinen Respekt vor dem Eigentum anderer zu haben. Wie kann man bitte anfangen, einfach an den Folien herumzuknibbeln?!
Dann noch die Tatsache, dass diejenigen, die Samstag nachgerückt sind, nicht auf das Messegelände gelassen wurden, da der Samstag nicht auf der Einfahrtsgenehmigung stand. Auf der einen Seite kann ich die Security ja irgendwie verstehen, sich dann aber so extrem quer zu stellen und offensichtliche Aussteller nicht auf das Gelände zu lassen…

Trotz dieser geringen Kritikpunkte aus Ausstellersicht werde ich wohl nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein. Entweder wieder als Teil der N.G.E. oder als Künstler mit eigenem Tisch :)

Danke für eine erfolgreiche Dokomi ’17!

P.S.: Weitere Fotos der Convention findet ihr auf meiner Facebookpage.

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