Bleistift, Traditional Art

I am the blood of the dragon.

I am the blood of the dragon.

When my dragons are grown, we will take back what was stolen from me and destroy those who wronged me! We will lay waste to armies and burn cities to the ground!

Auch wenn ich irgendwo in Staffel 3 feststecke und dementsprechend absolut keine Ahnung habe, ob Daenerys Targaryen überhaupt noch unter den Lebenden weilt (man versucht ja, Spoilern so gut wie nur möglich aus dem Weg zu gehen), ist sie dennoch einer meiner Lieblingscharaktere. Muss an den Drachen liegen…

Aufgrund dessen hab ich mich noch vor der gamescom dazu entschlossen, wieder einmal ein Portrait zu zeichnen und für euch mehr oder weniger einen Step-by-Step-Beitrag zu verfassen. Natürlich habe ich nicht alle Schritte aufgeführt, sondern nur die Wichtigsten, damit ihr einen kleinen Eindruck in den Aufwand habt, den so eine Zeichnung nun mal mit sich bringt. Viele sind ja der Meinung, dass man ein aufwändiges Portrait (oder jedes andere beliebige Bild) „mal eben“ innerhalb von ein paar Stunden anfertigt.

Ich hoffe gerade, dass ich die richtige Reihenfolge habe…

Der erste Schritt ist bei mir generell immer das Anlegen der Grundformen oder der Outlines. Was alleine schon den Großteil der Zeit einnimmt, da man alles so genau wie möglich haben möchte. Ich benutze da ab und an meinen Leuchttisch, um ebendiese Umrisse (und nur! die Umrisse) abzupausen und danach entweder mit der Bleistiftcolorierung anzufangen oder einiges in meinem eigenen Stil umzuändern. Bevor jetzt einer „Cheater!“ schreit: das ist eine legitime Vorgehensweise, solange man nicht stur 1:1 kopiert oder am besten das Portrait einfach auf 5% Deckkraft ausdruckt und einfach mit Stiften drüber malt, wie viele „Künstler“ es auf Instagram tun. Hint, Hint: man sieht die Druckerlinien auch bei 5%.

Man kann es sich sicherlich denken, was die nächsten Schritte sind: Schicht um Schicht Schattierungen auftragen. Ich beginne meistens mit einem Bleistift der Stärke H, um die ersten Schattierungen anzulegen und diese danach mit HB, 2B und 6B (teilweise auch 8B) auszuarbeiten. Dabei bin ich recht vorsichtig, indem ich lieber einen weniger weichen Stift benutze, um alles langsam aufzubauen anstatt direkt mit 6B alles zu versauen. Für einen weichen Übergang zwischen den einzelnen Graustufen zu erreichen, benutze ich einen Papierwischer. Mir wurde zwar im Studium dazu geraten, nicht zu wischen, aber ich mag sichtbare Schraffuren einfach nicht. Zumindest nicht bei (realistischen) Arbeiten.

Auch wenn das Bild nur ein Format von 18×24 cm hat, habe ich da ca. drei Tage Arbeit reingesteckt. Und bin so gesehen noch nicht wirklich zufrieden damit. Bei Gelegenheit werde ich also weitere Tage damit verbringen, das Bild auszuarbeiten, bis ich glücklich bin (was ich eigentlich immer bin, sobald ich Papier und Bleistift in den Pfoten habe).

Author: Casketnail

28. Bloggt seit 2012. Macht irgendwas mit Medien und Kunst.

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